Willkommen zu EDV-Technik-TS
Ingenieurbüro für Entwicklung, Service und Vertrieb EDV technischer Produkte

Funktionen MUC- 2xx/4xx

Der MUC besitzt insgesamt 16 Ausgänge, die alle mit unterschiedlichen Funktionen belegt werden können. Hierbei müssen wir zwischen der ersten Gruppe (Out 1 - 8) und der zweiten Gruppe (Out 9 - 16) unterscheiden, da die letzte Gruppe nicht alle Funktionen zur Verfügung stellt.

Im Folgenden werden die einzelnen Konfigurationsmöglichkeiten der beiden Gruppen von Ausgängen ausführlich erläutert:

Funktionen der Ausgänge 1 - 8


Trigger-Signale

  • Trigger-Signale können durch den MIDI-Befehl „Note On“ oder „Note Off“ erzeugt werden.
  • Frei wählbare Spannungshöhe: 5V bzw. 10V oder variable Einstellung, dessen Spannungshöhe dann durch den Velocity bzw. Release-Wert bestimmt wird.
  • Zuordnung einer frei wählbaren Note (0 – 127), oder die Aktivierung eines Trigger-Signals erfolgt bei jedem empfangenen Notenwert.
  • Zuordnung eines frei wählbaren MIDI-Kanals (1 – 16).
  • Frei wählbare Impulsdauer von 2ms bis 0,5sec. Voreingestellt sind die allgemein üblichen 4ms.


Gate-Signale

  • Gate-Signale (und dessen Impulsdauer) werden durch die aufeinanderfolgenden MIDI-Befehle „Note On“ und „Note Off“ erzeugt.
  • Frei wählbare Spannungshöhe von 5V bzw. 10V oder variable Einstellung, dessen Spannungshöhe dann durch den Velocity-Wert bestimmt wird.
  • Zuordnung einer frei wählbaren Note (0 – 127), oder die Aktivierung eines Gate-Signals erfolgt bei jedem empfangenen Notenwert.
  • Zuordnung eines frei wählbaren MIDI-Kanals (1 – 16).


MIDI-Synchronsignale

  • Es werden Trigger-Signale bei Empfang von MIDI Clock, Start, Stop und Reset erzeugt.
  • Frei wählbare Impulsdauer von 2ms bis 0,5sec. Voreingestellt sind die allgemein üblichen 4ms.
  • Für MIDI-Clock kann zusätzlich ein Teilungsfaktor von 1 bis 96 bestimmt werden.
  • Erzeugung von Gate-Signalen, dessen Impulsdauer durch die nacheinander empfangenen MIDI-Synchronsignale Start/Stop bzw. Stop/Start bestimmt wird.
  • Frei wählbare Spannungshöhe von 5V bzw. 10V


Steuerspannung mit 7-Bit Auflösung

  • Diese Steuerspannungen können durch die MIDI-Befehle „Note On“ und dessen Velocity-Wert, dem MIDI-Befehl „Note Off“ und dessen Release-Wert und über einen beliebigen Controllerwert gebildet werden.
  • Zuordnung einer frei wählbaren Note oder Controllernummer (1 – 127).
  • Zuordnung eines frei wählbaren MIDI-Kanals (1 – 16)
  • Frei wählbarer Spannungsbereich von 0 bis ca. 5,3V oder von 0 bis ca. 10,6V.


Volt/Octave Funktion

Alle 8 Ausgänge (1 – 8) wurden bereits auf diese Funktion hin kalibriert. Somit erfolgt die Ausgabe gemäß der Definition mit einer sehr guten Linearität von 1V bis 7V.


Hz/Volt Funktion (MUC-4xx)

Alle 8 Ausgänge (1 – 8) wurden bereits auf diese Funktion hin kalibriert. Somit erfolgt die Ausgabe gemäß der Definition exponentiell von 0.5V bis 10V


Steuerspannung mit 8Bit (MUC-2xx), 14Bit (MUC-4xx) Auflösung

Diese Steuerspannung wird durch das 2. und 3. empfangene Byte folgender MIDI-Befehle gebildet:

  • “Pitch Bending” (1.Datenbyte + 2.Datenbyte)
  • “Note On” (Note + Velocity)
  • “Note Off” (Note + Release)
  • “Polyphonic Aftertouch” (Note + Dynamic)

Frei wählbarer Spannungsbereich von 0 bis ca. 5,3V oder von 0 bis ca. 10,6V.

Bemerkung:
Aufgrund der Kalibrierung für eine lineare Volt/Oktave-Funktion liegt die maximale Ausgangsspannung (bei maximaler Ansteuerung) etwas über 5V bzw. 10V. Daraus resultiert, dass bei Mittelstellung des Pitch-Reglers eine Steuerspannung von ca. 2,65V bzw. 5,3V erzeugt wird.




Funktionen der Ausgänge 9 - 16


Trigger-Signale

  • Trigger-Signale können durch den MIDI-Befehl „Note On“ oder „Note Off“ erzeugt werden.
  • Feste Spannungshöhe von 5V (MUC-200/400) bzw. 10V (MUC-210/410).
  • Zuordnung einer frei wählbaren Note (0 – 127), oder die Aktivierung eines Trigger-Signals erfolgt bei jedem empfangenen Notenwert.
  • Zuordnung eines frei wählbaren MIDI-Kanals (1 – 16).
  • Frei wählbare Impulsdauer von 2ms bis 0,5sec. Voreingestellt sind die allgemein üblichen 4ms.


Gate-Signale

  • Gate-Signale (und dessen Impulsdauer) werden durch die aufeinanderfolgenden MIDI-Befehle „Note On“ und „Note Off“ erzeugt.
  • Feste Spannungshöhe von 5V (MUC-200/400) bzw. 10V (MUC-210/410).
  • Zuordnung einer frei wählbaren Note (0 – 127), oder die Aktivierung eines Gate-Signals erfolgt bei jedem empfangenen Notenwert.
  • Zuordnung eines frei wählbaren MIDI-Kanals (1 – 16).


MIDI-Synchronsignale

  • Es werden Trigger-Signale bei Empfang von MIDI Clock, Start, Stop und Reset erzeugt.
  • Frei wählbare Impulsdauer von 2ms bis 0,5sec. Voreingestellt sind die allgemein üblichen 4ms.
  • Für MIDI-Clock kann zusätzlich ein Teilungsfaktor von 1 bis 96 bestimmt werden.
  • Erzeugung von Gate-Signalen, dessen Impulsdauer durch die nacheinander empfangenen MIDI-Synchronsignale Start/Stop bzw. Stop/Start bestimmt wird.
  • Feste Spannungshöhe von 5V (MUC-200/400) bzw. optional 10V (MUC-210/410).